D O R F C H R O N I K
Sie wurden zur Aufbewahrung des "Zehent" (Naturalabgabe) errichtet. Der ältere stammt aus dem 14.Jahrhundert und steht in der Dorfstrasse. Der zweite Kasten befindet sich am Dorfplatz. Das Wappen des Geschlechtes Liebenberg, die früher hier ansässig waren, ein Paar Widderhörner auf rot-silber geteiltem Schild, wurde 1971 von der Tiroler Landesregierung Kematen als Gemeindewappen verliehen. Die Kirche St.Viktor, einst ein romanischer Bau, brannte um 1400 nieder und wurde bei ihrem Aufbau mit gotischen Fresken versehen. Nach ca. 300 Jahren wurde sie wieder in Brand gesteckt. Bei der Wiederherstellung um 1750 wurde St.Viktor vergrößert und barokisiert. Der Turm wurde dabei von einem Spitzturm in einen Zwiebelturm umgeändert und ist einer der wenigen in ganz Tirol, der mit 3 Zwiebeln ausgestattet ist. Zeittafel Kematen im Angesicht der Martinswand St.Martinsberg Die Martinsgrotte Kaiser Max und die Wand - "wenn sie decht endlich kematen" Die Karwendelbahn Der Burghof in Kematen Wo schon Adelige und Kaiser logierten Südtiroler Aussiedler - Messerschmittwerk - Lager Südtiroler Siedlung Barackenlager und Steingebäude Kriegsende Die Melach Die Melachkatastrophe von 1965 |